Molten-Pokal Viertelfinale: SG Kurort Hartha - ZHC Grubenlampe
Gegen den Favoriten aus der Sachsenliga hat derersatzgeschwächte Kader von Trainer Neumann kein Chance, ist dafür aber um einige Erfahrungen reicher.
Am vierten Advent reiste die erste Männermannschaft der SG Kurort Hartha zum Viertelfinale des auf Landesebene ausgetragenen „molten-Pokales“ nach Zwickau. Gegner war mit dem ZHC Grubenlampe der Drittplatzierte der Sachsenliga, womit die Favoritenrolle klar auf Seiten der Gastgeber lag. Zudem fehlten Trainer Robert Neumann gleich vier Stammspieler. Trotzdem wollte sich die Mannschaft so gut wie möglich verkaufen.
Dies gelang anfangs auch ganz gut. Nach dem 2:0/ 3:1 glaubten wohl noch einige der 20 mitgereisten Harthaer Fans an eine Pokalsensation. Allerdings fanden die Gastgeber in ihr Spiel und nutzten jeden Harthaer Fehler zum Torerfolg. Bis zum 6:6 nach neun Minuten konnten die Gäste die Partie noch offenhalten, danach setzte sich Grubenlampe zusehends ab. Zu wenig hatte die Harthaer Abwehr den Zwickauern entgegenzusetzen. Zum Halbzeitpfiff lag man so mit 13:21 im Hintertreffen.
Auch in der zweiten Hälfte war ein deutlicher Klassenunterschied zu bemerken. Obwohl Harthas Abwehr einige Sachen probierte, gelang es zu keinem Zeitpunkt den Zwickauer Angriff zu kontrollieren. Positiv war, dass sich Hartha nicht aufgab und einige schöne Angriffe spielte. So wurde das interne Ziel 25 Treffer zu erzielen in der 53. Minute durch Karl Müller erreicht. Beim Schlusssignal lautete das Ergebnis standesgemäß 28:47. Dennoch waren alle Harthaer Beteiligten relativ zufrieden. Sie boten in der Runde der letzten acht Mannschaften eine ansprechende Leistung und können sich nun auf Weihnachten freuen.



