1. Männer: SG Kurort Hartha - SV Lok Schleife 32:26
Nach der längsten Anfahrt der Saison gelingt es den Harthaer Männer erst gegen Mitte der zweiten Halbzeit, sich abzusetzten und schließlich 2 Punkte mit nach Hause zu nehmen.
Im letzten Spiel der Rückrunde sicherte sich die SG Kurort Hartha beim Tabellenletzten – Mitaufsteiger SV Lok Schleife – zwei wichtige Punkte. Nach einer spannenden Partie hatten die Kurortler am Ende noch die meisten Reserven und gewannen mit 32:26. Die weiteste Anreise der Harthaer hatte nach exakt 137Kilometern ihr Ende. Leider musste Silvio Reinke krankheitsbedingt passen und auch Philipp Pollmer stand den Trainern wegen seiner Verletzung nicht zur Verfügung. Anfangs hatte Hartha einige Probleme mit der ungewöhnlichen Spielweise der Mannschaft aus Schleife, welche sich auf 1:3 absetzte. Noch müde von der langen Fahrt und ohne die gewohnte Laufbereitschaft bemühten sich die Gäste sehr zum Torerfolg zu kommen. So plätscherte die erste Halbzeit vor sich hin und man erreichte zur Pause gegen eine auch nicht sonderlich starke Heimmannschaft ein 13:13. In der Kabine versuchten die Trainer ihr Team wach zu rütteln und forderten endlich mit Handballspielen anzufangen. Ihre Schützlinge setzten dies um und legten ein bis zwei Tore vor. Die Gastgeber ließen sich jedoch nicht so einfach abschütteln und verkürzten angetrieben von ihren Fans den Abstand immer wieder. Spätestens ab der 48. Minute (24:23) hatte sich die Harthaer Abwehr vor dem jetzt gut aufgelegten Sven Lehmann darauf eingestellt. Die Defensive ließ nur noch drei Treffer zu, während die Angriffe cleverer ausgespielt wurden, so dass man zu einem ungefährdetem 32:26 Erfolg kam.
Die SG Kurort Hartha steht nach Ende der Rückrunde auf dem 6. Platz der Liga. Mit 11:11 Punkten ist man dem Saisonziel, einem einstelligen Tabellenplatz relativ nahe, denn dafür reichten in der Vergangenheit meist 16 Zähler. Nach dem Pokalspiel am kommenden Sonntag, wo man als krasser Außenseiter in Zwickau antritt wartet die verdiente Weihnachtspause auf Harthas Handballer. Im neuen Jahr kommen dann neue große Herausforderungen auf die SG Kurort Hartha zu und das nicht nur aus sportlicher Sicht.



