1. Männer: SG Kurort Hartha - HC Elbflorenz 2. 38:42
Trotz 38 Toren gelingt es der 1. Männermannschaft nicht, sich für die Niederlage im Hinspiel zu revanchieren. Sie muss sich nach 60 Minuten einem besseren Gegner geschlagen geben.
Eigentlich war die Favoritenrolle vor der Partie vergeben. Die zweite Mannschaft des HC Elbflorenz hatte das Hinspiel mit 28:40 dominiert und hielt vor dem Spieltag als Tabellendritter Anschluss zum Spitzenduo aus Cunewalde und Weinböhla. Die SG als Sechster der Tabelle wollte sich jedoch so teuer wie möglich verkaufen und den über 150 Fans eine sehenswerte Partie bieten.
Hartha startete konzentriert und ging nach fünf Minuten mit 4:2 in Führung. In den nächsten fünf Minuten leisteten sich jedoch die Kurortler zu viele Fehler in Angriff und Abwehr, welche das Juniorteam des Viertligisten eiskalt nutze und seinerseits mit 5:9 in Front ging. Die Gastgeber fingen sich, hielten nach einigen Umstellungen gut mit und versuchten auf die Elbflorentiner aufzuschließen. Leider wollte trotz mehrerer guter Möglichkeiten der Anschlusstreffer nicht fallen. Mit 16:19 ging es in die Kabinen.
In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel noch schneller. Hartha verkürzte und hatte in Überzahl bei eigenem Ballbesitz die Möglichkeit den lang ersehnten Anschlusstreffer zu erzielen. Leider spielte die SG diesen Angriff nicht konsequent genug aus, so dass der HC den Ball eroberte und den daraus resultierten Konter eiskalt verwandelte. Da die nächsten beiden Offensivaktionen der Harthaer ähnlich liefen, stand in der 40. Minute ein ernüchterndes 23:28 auf der Anzeigetafel. Dennoch war der Kampfgeist der SG nicht erloschen. Tor um Tor verkürzten sie den Rückstand und waren in der 52. Minute beim 33:35 wieder in Schlagweite. Die Gäste sorgten mit einem Doppelpack jedoch wieder für klarere Verhältnisse und hielten diesen Vorsprung bis zum Schlusspfiff, obwohl Hartha nochmals alles versuchte. So gewann das clevere Juniorteam des HC verdient mit 38:42. die Trainer der SG bescheinigten ihrer Mannschaft eine gute Leistung, mussten aber einsehen, dass hier bei geringerer Fehlerquote eine kleine Überraschung durchaus drin gewesen wäre.



