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Öffnungszeiten:
Forstbotanischer Garten und Forstpark: 1. April bis
31. Oktober täglich außer Freitag von 8 bis 17 Uhr
Forstbotanisches Museum und
Forstgarten Shop im Schweizerhaus: Dienstag bis
Donnerstag 11.30 Uhr bis 14
Uhr
Samstag, Sonntag und
an Feiertagen von 11.30 Uhr bis 15.30 Uhr
Eintritt frei!
Der Forstbotanischer Garten Tharandt, Sächsisches Landesarboretum, wurde 1811 durch Heinrich Cotta (1763 - 1844, Begründer der Forsthochschule in Tharandt) gegründet und zählt damit zu den ältesten wissenschaftlichen Gehölzsammlungen (Arboreten) der Welt. Nach mehreren Erweiterungen, zuletzt 1998, umfasst er jetzt eine Fläche von 33,4 ha mit ca. 16 km Wanderwegen, die sich vor allem an den Hängen des Kienberges oberhalb der Forststadt Tharandt erstreckt. Die naturnahe Gestaltung der Anlage lässt die Arten- und Formenvielfalt sowie die Schönheit der Gehölze zu einem ganz besonderen Erlebnis werden.
Eine weitere, neue Attraktion im Forstbotanischen Garten Tharandt:
DER PFAD DER
NACHHALTIGKEIT
Der Begriff der Nachhaltigkeit ist untrennbar mit der Forstwirtschaft
und Tharandt verbunden.
Der Forstgarten ist sehr gut für einen Pfad der Nachhaltigkeit
geeignet, da er mit seinem alten, fast 200jährigen Baumbestand in
eindrucksvoller Weise veranschaulichen kann, was Nachhaltigkeit eigentlich
bedeutet.
Ab sofort ist auch der neue Führer durch den Forstbotanischen Garten
Tharandt erhältlich. Die 230 Seiten starke Broschüre bietet alles
Wissenswerte über den Forstgarten, seine Geschichte und Aufgaben,
bemerkenswerte Gehölze und schlägt Rundgänge vor. Sie erhalten den Führer
im Schweizerhaus Museum im Forstgartenshop oder können ihn hier
bestellen.
Neben dem neu entstandenen Forstpark gibt es die WaldErlebnisWerkstatt
Sylvaticon
und das
Forstbotanische
Museum mit
Forstgarten-Shop. Tel. 035203 3831274 und 3831258
Forstbotanisches
Museum im Schweizerhaus:
Das kleine Forstbotanische Museum wurde bereits 1885 im Erdgeschoss des
Schweizerhauses eingerichtet. Es zeigte vor allem Teile der
wissenschaftlichen Sammlungen, die über die Jahre im Forstgarten
zusammengetragen wurden. Dazu gehören eine Zapfensammlung, ein Herbar und
die Xylothek, die Holzproben von etwa 700 Arten umfasst.
Im Jahr 1995 wurde jedoch mit
der Umgestaltung der Ausstellung begonnen, indem große Teile der
wissenschaftlichen Sammlungen herausgenommen wurden. Heute zeigt eine
moderne Ausstellung, die für jedermann leicht verständlich und selbsterklärend
ist, drei verschiedene Aspekte.
Zunächst werden wichtige
Abschnitte der Geschichte des Botanischen Gartens dargestellt und in die
Wald- bzw. Forstgeschichte und die Entwicklung der Forstbotanik eingeordnet.
Dank der Langlebigkeit der Gehölze wird natürlich das heutige Bild des
Parks durch seine Geschichte geprägt.
Ein weiterer Teil der
Ausstellung stellt den Forstbotanischen Garten als Pflanzenstandort und
Lebensraum einer artenreichen Tierwelt- und vor allem Pflanzenwelt dar.
Gerade dieser Teil der Ausstellung erklärt und lädt zum Wiederentdecken im
Arboretum ein.
Schließlich ist noch eine
kleine Sammlung von Wuchsanomalien verschiedener Gehölze zusammengetragen.
Sie gibt einen Eindruck von der großen Anpassungsfähigkeit an die Umwelt,
die Bäume und Sträucher besitzen und stellt zugleich einen weiteren
wichtigen Aspekt biologischer Vielfalt dar.
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